Kurzweilig: 3 Minuten mit Joel Basman

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Interview · 8. Juli 2019

Joel Basman spielt in der köstlichen Romanverfilmung «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» den jungen Juden Motti. Am 19. August läuft die von Michael Steiner verfilmte Komödie auf dem Münsterplatz. Wir haben Joel vorab einige Fragen gestellt – lesen Sie selbst.

Joel, wo bist du zurzeit und an was arbeitest du?

Gerade bin ich im Urlaub. Ich habe viel gedreht in letzter Zeit. Nun gibt’s ein paar filmfreie Wochen.

 

Wie bist du mit dem Erfolg des Filmes «Wolkenbruch» zufrieden?

Es ist immer schön für alle Beteiligten, wenn die Arbeit anerkannt wird, bzw. offensichtlich gerne und viel gesehen wird. Dann ist das eine schöne Bestätigung.

 

Wie waren/sind die Rückmeldungen von den Menschen, die euch geholfen haben mit Einblicken in ihren jüdischen Alltag, ihre Kultur und ihr Zuhause?

Gut bis sehr gut.

 

Was war die grösste Herausforderung für dich in der Rolle von Motti? Dein Highlight? Deine Lieblingsszene? 

Er ist ein anderer Mensch, dessen Leben ich doch zu gewissem Masse nachvollziehen kann. Motti lebt in einer Welt, die ich nur als Laie kannte und auch jetzt kein Experte darin bin. Das eine oder andere konnte ich aber mitnehmen. Ich hatte das Glück von grossartigen Schauspielerinnen und Schauspielern umgeben zu sein, jedoch hat mir die Arbeit mit Inge Maux – die Mame – besonders grosse Freude bereitet.

Die Mame, Mottis streng jüdisch-orthodoxe Mutter, will ihn verkuppeln. Natürlich mit einer Jüdin. Doch Motti verliebt sich dummerweise in seine andersgläubige Mitstudentin Laura. Mutig beginnt Motti seine Reise zur Selbstbestimmung – mit viel Spannung und Herzschmerz.

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